Archiv für Juli, 2010

Nehrim: Geballter Nachschub für Oblivion – Fans

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Für alle Fans des Rollenspiel-Klassikers Oblivion gibt es gute Neuigkeiten: So ist vor ein paar Wochen die Total Conversion “Nehrim“  des Entwickler-Teams SureAI erschienen. Dieses Mod ist eigentlich schon kein Mod mehr, weil der Spieler in eine völlig neue Welt eintauchen darf und insgesamt über 50 Stunden Spielzeit geboten wird. Das Gute: Es ist alles komplett kostenlos, man benötigt nur ein lauffähiges Oblivion (das gibt es inzwischen schon für unter 10 Euro) und muss sich ca. 1,5 GB an Daten über die Leitung ziehen.

Erste Schritte in der fremden Welt
Der Ersteindruck ist sehr gut. Der Auftakt in der dunklen Mine sogar grandios. Viele gescriptete Events und neuartige Handlungsabläufe machen Lust auf mehr. Man kann z.B. in einer Gondel fahren und löst Quests, die mehr bieten als nur einen Gegenstand von A nach B zu tragen.

Die Spielewelt ist riesig und mit viel Liebe zum Detail gestaltet (die Wälder sind handerstellt und entstammen nicht wie bei Oblivion aus dem Generator). Die Story scheint sehr ausgefeilt und weitläufig zu sein, man wird vom ersten Moment an gefesselt und möchte wissen, wie es weitergeht. Die vielen verschiedenen Stimmen der Charaktere, sowie die neue Hintergrundmusik erwecken einen sehr hochwertigen Gesamteindruck.

In den Wäldern rauscht der Wind, ein malerischer See lädt zum Schwimmen und Erkunden der Inseln ein. Die Gebäude haben teils riesige Ausmaße und sind sehr detailreich gestaltet. Auch nach vier Jahren macht die Oblivion-Engine noch viel her und ist gleichzeitig stabil und schnell.

Bis jetzt konnte ich noch keine Bugs feststellen, allerdings stürzt das Mod manchmal ohne Vorwarnung ab, so dass man oft speichern sollte. Die Entwickler weisen in der umfangreichen Readme sogar darauf hin. Nehrim läuft aber wesentlich stabiler und besser als manche, viel zu früh auf den Markt geworfene Vollpreis-Produkte (z.B. Gothic 3, Gilde 2, …).

Veränderungen im Detail
Besonders gut gefällt mir an Nehrim, dass es bestimmte spielmechanische Aspekte verändert. So gibt es das automatische “Mitleveln” von Gegnern nicht mehr, stattdessen wurde das Spiel in unterschiedlich schwere Bereiche unterteilt. Das wird in der neuen Karte sehr schön angezeigt, so dass man sich immer nur da aufhalten muss, wo die entsprechend zu bewältigenden Trolle, Wölfe und anderen Ungeheuer lauern.

Am Lern- u. Skillsystem wurde ebenso gefeilt: Lehrer sind nun ähnlich wichtig wie in der Gothic-Reihe und es sind neue Fertigkeiten dazu gekommen. Das Inventar hat man kräftig aufgeräumt, außerdem kann der Spieler wesentlich mehr tragen und muss nicht ständig mit drei aufgesammelten Schwertern zum Händler rennen.

Auch an den Zaubersprüchen und in ihrer Wirkung hat man gedreht: Magie ist wichtiger als in Oblivion und allen Charakter-Klassen von Anfang an zugänglich. Dies ist kein Wunder, schließlich startet man seine Karriere in einer Art “Magier-Gilde”. Die Magier sind geächtete Personen und werden tlw. verfolgt, mehr verrät die Story dazu im Laufe des Spiels.

Über der gesamten Welt von Nehrim liegt eine düstere Atmosphäre des Unheils, des Misstrauens und unterschiedlichster Mysterien, die es zu ergründen gilt. So lockt die Total Conversion den Spieler von Anfang an.

Viel Negatives gibt es bis jetzt nicht zu berichten. Vielleicht nur, dass die Wege am Anfang sehr weitläufig sind und man ohne Pferd und Teleportrunen nicht weit kommt. Auf das Schnellreisesystem wurde leider verzichtet, was ich nicht ganz nachvollziehen kann. Auf der anderen Seite konnte man so den rollenspiel-typischen Realismus noch mehr zum Ausdruck bringen.

Fantasy-Elemente, fremde Rassen und überdreht-skurrile Charaktere wie in Oblivion gibt es nicht (zumindest am Anfang, nach ca. 8 Stunden Spielzeit), die meisten NPCs sind sehr Menschen-ähnlich gestaltet.

Die Dialoge sind abwechslungsreich, aber es hatten noch ein paar mehr überraschende Charaktere und noch mehr Nebenquests geben können. Stattdessen hat man der Hauptquest ein sehr großes Gewicht gegeben. Im direkten Vergleich zu Oblivion ist das sicherlich sinnvoll, denn hier war die Welt zu groß und weitläufig und die Hauptquest viel zu kurz.

Fazit
Alles in allem ist Nehrim eine tolle Mod- die beste, die es zu Oblivion gibt und einer der besten “Total Conversions” zu einem Spiel überhaupt.

Großes Lob an die Entwickler und für euch ein absoluter Download-Tipp.

Rezension: Moonbase Alpha

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Seit dem 6. Juli gibt es das interaktive Lernspiel der NASA “Moonbase Alpha” auf Steam kostenlos zum Download. Die detailreichen Screenshots und die Tatsache, dass die leistungsfähige Unreal 3- Engine verwendet wurde, machen Lust auf mehr.

Ein Gigabyte an Daten sind schnell heruntergeladen und schon geht es los!

Der Ersteindruck des Spiels ist sehr gut: Eine übersichtliche Menü-Steuerung, eine gut gemachte Online-Hilfe (leider nur auf Englisch), die man per F1 aufrufen kann. Die Grafik ist sehr hübsch und die ganze Welt der Mondbasis wurde authentisch und realistisch eingefangen. Selbst die Bewegungen der Astronauten orientiert sich eng an der Realität: Schnelle, hektische Bewegungen sind in den Raumanzügen nicht zu machen, alles fühlt sich in der Schwerelosigkeit an wie in Wasser. Die Geräuschkulisse hält sich in Grenzen, aber ein recht malerischer und zur Welt passender Soundtrack untermalt die graue Szenerie.

Das ganze Spiel besteht nur aus einem einzigen Level, dass man mit bis zu sechs Leuten, aber auch alleine, meistern kann. Dies ist zugleich der erste Knackpunkt: Ein richtiges Singleplayer-Game ist Moonbase Alpha nicht, eher eine Techdemo der NASA-Technik und Anheizen auf Kommendes (z.B. das geplante MMORPG )

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Computerspieleblog: Update

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Heute gab es ein paar technische Änderungen am PC-Spieleblog. Unter anderem habe ich endlich ein neues Theme, das deutlich mehr Funktionen als das alte bietet und schön schnell ist. Es ist das populäre Theme “Mystique” von Digitalnature, das mir sehr gut gefällt. Vor allem die vielen Einstellungsmöglichkeiten, das Design und die saubere Verwendung von Webseiten-Standards kann überzeugen. Vielleicht werde ich im Laufe der Zeit das eine oder andere Detail noch abändern, z.B. die etwas zu groß geratenen Überschriften der Kategorie-Beschreibungen oder ein neues Header-Bild, aber im Wesentlichen wird es dabei bleiben.

Mit dem neuen Theme habe ich jetzt auch die Möglichkeit bekommen, mehrere Seitenleisten zu implementieren. Neu ist der Twitter-Account zum Blog, auf dem ich vor allem aktuelle Links und Infos rund um den Spielebereich veröffentlichen werde. Twitter bietet sich vor allem an, um Links zu sammeln und sich schnell ein Netzwerk mit anderen Seiten aufzubauen und zu erfahren, was “in der Welt” so los ist.

Die Standard-Blogroll habe ich gelöscht und dafür eine Link-Kategorie erstellt, auf der ich andere Spiele-Blogs verlinken möchte. Es gibt zwar nicht soviele, aber die, die ich gefunden habe, sind es auf jeden Fall wert, gelesen zu werden. Auf der internen Seite “Links“  finden sich noch mehr Links, inklusive längerer Beschreibungen zu Spiele-Themen und Zeitschriften.

Die Sommeraktion von Steam, über die ich auch berichtet habe, ist ja jetzt leider vorbei. Es waren wirklich ein paar gute Spiele dabei. Vor allem die Overlord-Serie konnte mich total überzeugen. Soviel lustigen Humor und ein derart abwechslungsreiches Spielprinzip hat man lange nicht mehr gesehen. Die vielen guten Rezensionen, die man im Internet darüber findet, scheinen meinen Eindruck zu bestätigen.

Der zweite Teil soll sogar noch etwas besser sein, als der erste.

Nicht so gut hat mir das Chrome/ Specforce-Paket gefallen, die anderen Spiele waren okay.

Zwischenzeitlich war auch die Gilde 2 Gold-Version für knappe 8 Euro auf Steam im Angebot, aber ich habe mit dem Kauf gezögert, weil es bei diesem Spiel sehr negative Meinungen über die Bugs gab. Ob es inzwischen besser geworden ist und die neusten Patches alle Fehler beheben, weiß ich nicht. Schade, denn die Gilde 1 war ein super Spiel und hat immer viel Spaß gemacht.

Und jetzt: Viel Spaß beim Lesen und Spielen wünscht euch das Computerspiele-Blog!

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